| Huggenberger anwortete dem Adressaten betreffend der Publikation einiger seiner Werke. Auf der Karte befindet sich ein Aquarell von Otto Marquard mit dem Heimwesen Huggenbergers in Gerlikon und eines seiner Gedichte: Lied der Erdner: Unser bist Du, goldener Sommertag,/ Deiner Frühe gnadenreiches Weben,/ Deiner Sonne Glut, der späten Wachtel Schlag,/ Uns, den Knechten, hat dich Gott gegeben!// Die wir, traumverwandt mit Baum und Flur,/ Ahnend Glück und Not mit ihnen teilen,/ Einfalt weist uns der geheimen Quellen Spur,/ Dir des Lebens Wunden sachte heilen.// Kraft der Tiefe fliesst in unser Sein,/ Rätselkraft aus schweissgedüngter Erde./ Einsamkeit, du lässt nur in dein Gärtchen ein,/ Dass dem Träumer sein Genügen werde.Das Gedicht wurde auch publiziert in: Alfred Huggenberger: Aus meinem Sommergarten, ein Strauss für die Jungen und die jung geblieben sind, 1917, Verlag von Huber & Co. Frauenfeld und Leipzig. Zur Beachtung: Die letzte Zeile der zweiten Strophe lautet im erwähnten Buch anders: Die die grosse Not des Lebens heilen. |